Diamantbestattung



Die Diamantbestattung stellt eine außergewöhnliche Alternative oder Ergänzung zur traditionellen Beisetzung dar. Bei der Kremierung eines erwachsenen Menschen entstehen durchschnittlich ca. 2.500 Gramm Asche. Für die Diamantbestattung ist nicht das Aschevolumen, sondern dessen Kohlenstoffgehalt ausschlaggebend. Mindestens 500 Gramm Asche sind für die gesicherte Herstellung eines Erinnerungsdiamanten erforderlich. Der Diamant ist ein Mineral und besteht zu 99,9 % aus Kohlenstoff. Der Kohlenstoff ist in einem dreidimensionalen Kohlenstoffgitter angeordnet. Dieses Kohlenstoffgitter macht die Festigkeit und Härte des Diamanten aus. Kohlenstoff ist das Element des Lebens. Der Mensch besteht aus 20 % Kohlenstoff. Bei der Kremierung entweicht ein Großteil des Kohlenstoffs. In der Kremationsasche sind noch zwischen 1 bis 5 % Kohlenstoff enthalten. Dieser Kohlenstoff wird im Labor isoliert und dient als Basis für das Diamantwachstum nach dem Vorbild der Natur. Der ausschließlich aus der Kremationsasche isolierte Kohlenstoff wird unter extrem hohem Druck und hoher Temperatur in Graphit umgewandelt. Das gereinigte Graphit bildet die Grundlage für die nachfolgende Diamanttransformation in der HPHT-Maschine. Ein eingesetztes Diamantkristall (Startkristall) löst das Wachstum des Diamanten aus. Es ist in eine Edelmetalllegierung verschmolzen und verbindet sich nicht mit dem Kohlenstoff aus der Kremationsasche. Auf diesem Katalysatorkristall bilden sich sehr langsam weitere Diamantkristalle. Der Wachstumsverlauf geht über Wochen – je nach Größe. Abschließend wird das Startkristall von der Oberfläche des synthetischen Asche-Rohdiamanten entfernt.

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